Wir über uns.


Die Evangelische Kirchengemeinde Hüls liegt am nordwestlichen Stadtrand von Krefeld. Sie umfasst beinahe das ganze Gebiet des Stadtteiles Hüls (ca. 16 250 Einwohner) und hat etwa 3350 Mitglieder. Wie fast überall am linken Niederrhein ist der überwiegende Teil der Bevölkerung römisch-katholisch.

Hüls, erst 1975 nach Krefeld eingemeindet, hat noch gewisse dörfliche Strukturen. Die hier Arbeitenden sind vor allem im verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor tätig; die meisten Bewohnerinnen und Bewohner arbeiten aber außerhalb. Der am Rande des Hülser Bruches gelegene Ort mit historischem Kern und guter Infrastruktur ist beliebtes Wohngebiet mit zahlreichen Einfamilienhäusern. In den letzten 20 Jahren sind mehrere Neubaugebiete entstanden. Viele junge Familien sind zugezogen. Anderseits gibt es drei Seniorenheime.

Die Kirchengemeinde Hüls gehört mit 24 anderen Gemeinden zum Kirchenkreis Krefeld-Viersen, einem der 44 Kirchenkreise der Ev. Kirche im Rheinland. Sie ist „uniert“ – d.h.: die Trennung zwischen den großen protestantischen Konfessionen (lutherisch – reformiert) ist aufgehoben. Im Frühjahr 2004 hat das Presbyterium der Kirchengemeinde unter der Überschrift „Glauben leben – Verantwortung gestalten“ eine Gemeindekonzeption beschlossen.

Die Kirchengemeinde Hüls ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Krefeld. Es besteht eine intensive ökumenische Zusammenarbeit mit der katholischen Schwestergemeinde St. Cyriakus. Die Gemeinde hat außerdem partnerschaftliche Beziehungen zur Ev. Kirchengemeinde Straupitz im Spreewald und zur kleinen evangelischen Gemeinde in Elblag/Polen, dem früheren Elbing/Westpreußen. Durch den Kirchenkreis Krefeld-Viersen bestehen Beziehungen zum Distrikt Humbang in Nord-Sumatra/Indonesien.



Evangelische Kirchengemeinde Hls, 2006